Projekte

Die FSF führt regelmäßig Veranstaltungen zu medienpädagogischen Themen durch, teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.

Hier ein paar Beispiele:

Filmbildung für Lehramtsanwärter/-innen

In Zusammenarbeit mit VISION KINO und FILM+SCHULE NRW wurde ein Modellprojekt zur Filmbildung für Lehramtsanwärter/-innen entwickelt und am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen durchgeführt. Es wurde Anfang Juni 2012 abgeschlossen.
In dem modular gegliederten dreitägigen Ausbildungsgang lernten Referendarinnen und Referendare aus unterschiedlichen Schulformen und Fachrichtungen den methodisch-didaktisch geleiteten Umgang mit dem Medium Film praxisnah: Nachdem im einführenden Modul die Erarbeitung von Grundlagenwissen stärker im Vordergrund gestanden hatte, erschlossen sich die angehenden Lehrkräfte Möglichkeiten und Methoden zur Filmbildung auch praktisch-kreativ. Nach der Durchführung der einzelnen Module wird das Pilotprojekt evaluiert, die Ergebnisse werden entsprechend dokumentiert.

Gewaltdarstellungen

Das Filmerleben von Kindern und Jugendlichen ist für Erwachsene nur schwer nachvollziehbar. Daher ist es wichtig, mit verschiedenen Altersgruppen ins Gespräch zu kommen, um ihre Interessen und Wahrnehmungsweisen kennenzulernen. Da das Thema Gewaltdarstellungen häufiger Gegenstand öffentlicher Diskussion sowie des Jugendmedienschutzes ist, laden wir in unregelmäßigen Abständen Schulklassen in unsere Einrichtung ein, um sie über unsere Arbeit zu informieren und mit ihnen anhand konkreter Filmbeispiele ins Gespräch zu kommen. Die Äußerungen, Beurteilungen und Erkenntnisse der Kinder und Jugendlichen werden den Prüferinnen und Prüfern der FSF zugänglich gemacht.

Unter dem Titel Eine kleine Klopperei ist ja alltäglich ... wurde eine Veranstaltung dieser Art ausführlich dokumentiert.

Angst/Verängstigung

Eine der drei Risikodimensionen bei der Entscheidung über die Platzierung des jeweiligen Programms in den Prüfkriterien der FSF ist das Kriterium der „Angsterzeugung“, das bei unter 12-Jährigen eine große Rolle spielt. Wie reagieren und verarbeiten Kinder und Jugendliche Filme, in denen Angst erzeugt wird? Um der Wahrnehmung und Verarbeitung von Filmen durch die jüngeren Zuschauer auf die Spur zu kommen, haben wir bei diesen Veranstaltungen Schülergruppen eingeladen, um sie zu ihren Eindrücken und Ansichten bezüglich eines konkreten Filmbeispiels zu befragen. 

Der Bericht zur Veranstaltung wurde in tv diskurs 22 (4/2002) unter dem Titel Die Angstsituationen gehen einem tiefer rein. Eine Schülerbefragung zum Film „Das Experiment“ veröffentlicht.