Prüfentscheidungen

ProgrammInfos FSF

Die ProgrammInfos der FSF sind Jugendschutzinformationen zum Fernsehprogramm. Sie beinhalten die Altersfreigabe mit einer kurze Begründung sowie das Maß eines möglichen Wirkungsrisikos in den Kategorien Angst, Gewalt, sozialethische Desorientierung, Sex und Sprache.

Sie finden hier eine Auswahl aus annähernd 30.000 geprüften Programmen. Falls Sie sich für die Freigabe einer Sendung interessieren, die Sie hier nicht finden, wenden Sie sich bitte an unsere Jugendschutz-Hotline.

Bitte beachten Sie: Die Altersfreigabe ist keine pädagogische Empfehlung, sondern das Alter, für das ein Programm nach Einschätzung der FSF nicht entwicklungsbeeinträchtigend wirkt.

0-9
|
A
|
B
|
C
|
D
|
E
|
F
|
G
|
H
|
I
|
J
|
K
|
L
|
M
|
N
|
O
|
P
|
Q
|
R
|
S
|
T
|
U
|
V
|
W
|
X
|
Y
|
Z

Programme mit I

I am Cait

Staffel 01: Esp. 01 – 03
USA
2015
Dokumentation

Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Caitlyn Jenner, einer US-amerikanischen Sport- und TV-Persönlichkeit. Vorher bekannt als Bruce Jenner lebt sie nunmehr als Transgender-Frau.
Caitlyn wird nach ihrer Umwandlung zur Frau in verschiedensten Lebenssituationen begleitet. Dabei werden Themen wie Frisuren und Style genauso behandelt wie emotionale Themen, Hoffnungen und Ängste der Familienmitglieder. Im Vordergrund steht hierbei vor allem die Akzeptanz und Toleranz gegenüber dieser Thematik. Eine sozialethische Desorientierung und Entwicklungsbeeinträchtigung für unter 12-Jährige wurde nicht gesehen, da die angesprochenen Problematiken gut aufgefangen und reflektiert werden und es zahlreiche entlastende Momente gibt. Aus genannten Gründen wurde für eine Freigabe für ab 6-Jährige im Tagesprogramm entschieden. (Stand: Oktober 2016)

Ab 6 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

I Dated a Psycho

Staffel 01: Eps. 01 – 03
USA
2014
Dokumentation

Die amerikanische Doku-Serie präsentiert in jeder Folge zwei Fälle, in denen sich vorzugsweise Frauen in Männer verlieben, die sich im Verlauf der Beziehung zunehmend als Psychopathen herausstellen.
Die Portraitierten erfahren Kontrolle, Stalking, Diffamierung, körperliche Angriffe und Betrug. Am Ende einer Episode werden die Täter gefasst und verurteilt. Die Serie enthält Schilderungen psychischer und physischer Gewalt, die jedoch nach einstimmiger Auffassung des FSF-Prüfausschusses nicht geeignet sind, Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren übermäßig zu ängstigen oder anderweitig in ihrer Entwicklung zu beeinträchtigen. Dramatische Zuspitzungen sind in eine Vielzahl von Erläuterungen und Zeugenaussagen eingebettet, die Stalker selbst bleiben „inkognito“. Eine weitergehende Freigabe für das Tagesprogramm wurde abgelehnt, da eine übermäßige Angsterzeugung für unter 12-Jährige befürchtet wird. (Stand: Februar 2015)

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Ich überlebte!

Staffel 03: Eps. 01 – 03
USA
2010
Dokumentation

In der Dokumentationsreihe Ich überlebte! berichten Opfer extremer Gewaltverbrechen oder von Unfällen über ihre traumatischen Erlebnisse und wie sie diese gegen jede Wahrscheinlichkeit überlebt haben (Ermordung der gesamten Familie, Vergewaltigung, Mordversuch, Puma- und Shimpansenangriff, Opfer einer Feuerbrunst etc.).
Im Fokus der Doku steht die detaillierte Schilderung der Betroffenen selbst, die bei laufender Kamera oft emotional sehr ergriffen von ihren Erlebnissen erzählen. Einzelne Standbilder der Tatorte oder originale Nachrichtenfotos werden zwischen die Interviews geschnitten, explizite Gewaltbilder oder nachgestellte Spielszenen kommen jedoch nicht vor. Da die Grundhaltung der Dokumentation auf Empathie mit den Opfern bei gleichzeitiger Verurteilung der Gewalttäter setzt, sind desorientierende Wirkungsrisiken nicht zu befürchten. Die potenziell ängstigenden, z.T. drastischen verbalen Schilderungen werden für ältere Kinder ab 12 Jahren nicht als nachhaltig eingeschätzt, weil Gewaltbilder und dramatische Nachinszenierungen fehlen. (Stand: August 2014)

Mehr Informationen zur Dokumentation Ich überlebte! gibt es im FSF-Blog.

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Igor

USA
2008
Animation

Der Animationsfilm der Kategorie „Family Entertainment“ spielt in einem düsteren Land namens Malaria, in dem ein jährlicher „Wettbewerb der teuflischen Wissenschaften“ von verrückten Wissenschaftlern abgehalten wird, die dort ihre geisteskranken Erfindungen vorstellen. Jeder Wissenschaftler hat dabei seinen eigenen Igor – eine kleine, bucklige Kreatur, die ihr Leben nur einem Zweck widmet: ihrem Herrn und Meister zu dienen. Doch ein Igor stellt sich dagegen. Er entwickelt wieder Erwarten das sanfteste Wesen Malarias, und gemeinsam schaffen sie es, das Land aus der Dunkelheit hinauszuführen.
Erzählt wird eine formelhafte, für 6-Jährige durchaus nachvollziehbare Heldenreise eines Losers, der seine Stärken – insbesondere seine moralische Stärke – entdeckt und über sich selbst hinauswächst. Der Film wirkt zunächst düster: In Malaria gibt es kein Sonnenlicht, dafür aber eine Menge schrecklicher Kreaturen, Teuflisches wird verbal überbordend behauptet, aber bildlich nicht eingelöst. Sofern Gewalt gezeigt wird (überwiegend nur in Form der Zerstörung von Dingen), bleibt diese weitgehend folgenlos und wirkt slapstickhaft. Da die Dramaturgie und die Figuren verlässlich sind und Vertrauen in einen guten Ausgang stiften, wurde Kindern ab 6 Jahren zugetraut, kurze ängstigende Momente und eine insbesondere zu Beginn des Films düstere Bildsprache zu verkraften.

Weitere Informationen zum Animationsfilm Igor im FSF-Blog.

Ab 6 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

Impractical Jokers – Die Lachflasher!

Staffel 01: Eps. 01 – 08
USA
2011
Comedy

Die Comedyshow ist konzipiert als eine Mischung aus versteckter Kamera und Mutproben. Vier erwachsene Männer erproben höchst kindische Scherze mit Passanten, deren Witz daraus resultiert, dass Konventionen gebrochen werden und eigene Schamgrenzen überschritten werden müssen, wodurch auch die Schamgrenzen der Passanten mitunter berührt werden.
Das non-fiktionale Comedyformat ist auch für Kinder im Grundschulalter bereits als solches erkennbar und relativiert die dargebotenen Normbrüche, die letztlich kaum über eine Verletzung von Höflichkeitsregeln hinausgehen. Diskutiert wurde die teilweise sexualisierte Sprache – naturgemäß werden immer wieder sexuelle Aspekte aufgegriffen bzw. auf diese angespielt – die sich aber jüngeren Kindern überwiegend gar nicht erschließen wird. Entsprechende Anspielungen verdichten sich, auch wenn sie verstanden werden, nicht zu einem problematischen Bild von Sexualität. Eine Episode mit derberen sexuellen Anspielungen wurde erst für die Ausstrahlung im Hauptabendprogramm ab 20.00 Uhr freigegeben. (Stand: Mai 2015)

Ab 6 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

USA
1988
Abenteuer

Archäologieprofessor Indiana Jones leitet die Überzeugung, dass kostbare Altertümer ins Museum gehören. Diese Grundüberzeugung und die Suche nach dem verschollenen Vater bewegen Jones, den Auftrag des besessenen Sammlers Donovan nach dem Heiligen Gral anzunehmen. Nach atemberaubenden Abenteuern gelingt es Jones, seinen Vater zu retten und den Gral dort zu lassen, wo er hingehört: in den Tiefen eines Berges.
Gewalt spielt in dem phantasievollen Abenteuer eine nicht unbeträchtliche Rolle, steht aber im Dienst des Abenteuers. Der Held, der hier mit Gewalt auf Gewalt reagiert, ist ein findiger Archäologe und zugleich ein übersteigerter Alleskönner. Diese Überhöhung des Helden wird durch die Inszenierung zugleich parodiert, was intuitiv auch von Kindern als deutlicher Hinweis zu lesen ist, dass die Abenteuer dieses Mannes nicht in die Realität übertragen werden können. Der Held, der sich fast immer auf der Flucht befindet, setzt sich zur Wehr und propagiert keine gewalttätigen Lösungen – lustvoll erscheinende Gewaltaktionen wurden für die Tagesprogrammierung entfernt. Der unverwundbare Charakter des Helden wirkt einer Ängstigung entgegen, zumal die Gewaltaktionen oft comichafte Züge tragen. Insgesamt wird die Geschichte mit einem Augenzwinkern präsentiert, was das Geschehen von der kindlichen Alltagswelt abrückt. 

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)
Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Indiana Jones und der Tempel des Todes

USA
1984
Abenteuer

Der zweite Teil der fantastischen Action- und Abenteuerkomödie führt Indy und seine Begleiter Shorty und Willie in den indischen Urwald, wo sie entführte Kinder in einem entlegenen Tempel wiederfinden sollen.
In Spielberg-typischer Manier zeigt der Film eine Vielzahl rasanter Szenen und gefährlicher Stunts, deren Gefahrenpotenzial mit einer bombastischen Musikuntermalung unterstrichen wird. Jedoch bieten das antike Ambiente und die zum Teil trickreich überholten Actionszenen Kindern die nötige Entlastung. Zahlreiche humorvolle Passagen, der starke Charakter der angstfreien Kinderfigur Shorty und das Wissen aus dem Comic oder anderen Mediengeschichten um die Unverletzlichkeit des Abenteuerhelden sorgen dafür, dass sich eventuell aufkommende Ängste kaum festigen können. Obwohl im Verlauf des Films unheimliche Momente zunehmen und die Spannungsbögen lange aufrechterhalten werden, wird dies für ab 12-Jährige als verkraftbar eingeschätzt. Die vorliegende Schnittfassung, in der auf sehr drastische Bilder verzichtet wird, erhält eine Freigabe für ein Publikum ab 12 Jahren für eine Ausstrahlung im Hauptabendprogramm. (Stand: Juli 2017)

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Indiana Jones – Der Jäger des verlorenen Schatzes

USA
1981
Abenteuer

Der Archäologieprofessor Indiana Jones erhält im Jahre 1938 vom amerikanischen Geheimdienst den Auftrag, in Ägypten die verschollene Bundeslade des Alten Testaments zu finden, ehe die fiebrig danach grabenden Nazis in ihren Besitz – und damit zu magischen Kräften – gelangen. Nach atemberaubenden Abenteuern gelingt es, die Nazis auszuschalten und die Lade dem Geheimdienst zu übergeben – der sie mit Abertausenden gleicher Kisten an einem geheimen Ort einlagert.
Der seinerzeit als „Schocker“ eingestufte und von der FSK ab 16 Jahren freigegebene Abenteuerklassiker gilt inzwischen als Kultfilm, den Zuschauer ab 12 Jahren problemlos verarbeiten und einordnen können. Für die Tagesprogrammierung wurden Gruseleffekte und Gewaltdarstellungen deutlich entschärft. Die verbliebenen Schock- und Geisterbahneffekte wie Bilder von Schlangen, Spinnen oder Skeletten erzeugen ein kurzfristiges Grausen. Da spannende und ruhige Passagen wechseln, das historische Setting und die Liebesgeschichte für Entlastung sorgen und die Protagonisten starke Orientierungsfiguren sind, wird von einer nachhaltigen Ängstigung unter 12-Jähriger nicht ausgegangen.

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

The International

USA, D
2009
Thriller

Im Mittelpunkt des Actionthrillers stehen der Interpolagent Louis Salinger und die New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman – sie wollen eine der mächtigsten Banken der Welt zum Einsturz bringen, die eine Reihe illegaler Machenschaften realisiert. Es beginnt eine lebensgefährliche Hetzjagd um den ganzen Globus.
Der Film ist stark dialogorientiert und konnte nach der Schnittbearbeitung für das Hauptabendprogramm freigegeben werden. Die verbliebene Gewalt ist nur noch angespielt und dezent inszeniert, der Ermittler zeigt am Ende Skrupel und richtet den Banker nicht selbst hin. Internationale Verschwörungen sind gängiges Thema von Filmen des Hauptabendprogramms und einem 12-jährigen Publikum bereits bekannt. (Stand: Oktober 2016)

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Interstellar

USA
2014
Science-Fiction

Große Teile der Erde sind unbewohnbar geworden und es droht eine Hungerskatastrophe. Eine Gruppe von Astronauten versucht in anderen Galaxien bewohnbare Planeten zu finden. Der Familienvater Cooper muss von seinen Kindern Abschied nehmen, um selbst eine Weltraummission anzutreten.
Jüngere Kinder werden wohl nur schwer – ausgenommen der Faszination für die aufwendig inszenierten Weltraumbilder – einen Einstieg in die größtenteils ruhige und dialogstarke Handlung des Films finden. Doch auch für jüngere Kinder bietet das abstrakte Endzeitszenario keine Bilder oder Inhalte, die sie in ihrer Entwicklung beeinträchtigen könnten. Die Familie wird harmonisch dargestellt, der Abschied des Vaters von seiner Familie ist zwar traurig, jedoch nicht nachhaltig ängstigend, zumal es zu einem versöhnlichen Ende kommt und so für Entlastung gesorgt ist. Die leicht gewalttätige Auseinandersetzung in der Mitte des Films geht ebenfalls nicht über das tagesprogrammtaugliche Maß hinaus. Damit konnte der Film für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren im Tagesprogramm freigegeben werden. (Stand: April 2017)

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

Irgendwann in Mexiko

OT: Once Upon a Time in Mexico
USA
2003
Action

Mit dem mexikanisch-amerikanischen Actionfilm schließt Robert Rodriguez die El Mariachi-Trilogie ab. Wie El Mariachi und Desperado versammelt auch Irgendwann in Mexiko ein beeindruckendes Figurenensemble (Antonio Banderas, Johnny Depp, Willem Dafoe, Mickey Rourke, Salma Hayek, Eva Mendes u.a.).
Die als Genreparodie inszenierte Actionkomödie enthält zahlreiche Elemente aus einschlägigen Spaghettiwestern und Gangster-Epen. Das gesamte Geschehen ist ironisch grundiert und durchzogen von komischen Brechungen, vor allem durch die komödiantischen Auftritte Johnny Depps. Ab 16-Jährigen wird zugetraut, den Unernst und das Überzogene der Geschichte zu erkennen, auch wenn sie Filmzitate oder popkulturelle Bezüge nicht unbedingt zuordnen können. Ebenso dechiffrieren sie die zahlreichen aufwendig inszenierten Gewalt- und Actionszenen als realitätsferne Choreografie. Bildlich werden grausame Details nicht ausgespielt oder spekulativ in Szene gesetzt. Insgesamt wird nicht die Gefahr gesehen, dass Jugendliche ab 16 Jahren das wirklichkeitsfremde Geschehen auf ihren Alltag übertragen oder Handlungsmuster übernehmen. (Stand: November 2016)

Ausführliche Informationen zum Actionfilm Irgendwann in Mexiko und zur Freigabeentscheidung der FSF gibt es Blog.

Ab 16 Jahren / Spätabendprogramm (22.00 – 6.00 Uhr)

Iron Sky

D
2012
Komödie

Iron Sky ist eine Satire auf die NS-Ideologie, die Elemente des Action- und Science-Fiction-Genres beinhaltet: Nazis, die nach 1945 „auf der dunklen Seite des Mondes“ eine festungsartige Anlage errichtet haben, planen die Rückeroberung der Erde und die weltweite Verbreitung der NS-Ideologie. Letztlich siegt jedoch der Humanismus: Die überzeugte Nationalsozialistin Renate schwört ihrer Ideologie ab, die Erde wird vor den Nazis bewahrt und die Nazifestung auf dem Mond zerstört.
Für Zuschauer/-innen unter 12 Jahren ist dieser Film wegen der Gefahr einer sozialethischen Desorientierung und Ängstigung nicht geeignet: Kinder unter 12 Jahren können die rassistischen Äußerungen und die NS-Symboliken nicht hinreichend historisch einordnen, wodurch ihnen die groteske und satirische Brechung nicht zugänglich wird und mithin eine Verharmlosung nicht auszuschließen ist. Aufgrund eines möglichen mangelnden Verständnisses für die parodistische Stimmung werden die düsteren Szenarien und die Vielzahl an Action- und Kampfszenen nicht hinreichend relativiert, wodurch eine nachhaltige Ängstigung nicht auszuschließen ist.

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

The Italian Job – Jagd auf Millionen

USA
2003
Action

Ein Millionenraub in Venedig gelingt, dennoch versucht ein Crewmitglied im Anschluss, seine Komplizen auszuschalten. Bis auf einen überleben sie jedoch und wollen sich die Goldbahren zurückholen. Es folgt eine Actionjagd durch L.A. Thematisch und in Form einer Gaunerkomödie angelegt, ist der Film durchaus für unter 12-Jährige reizvoll. Auf einen lockeren Einstieg folgt ein erhöhter Spannungsaufbau mit Hilfe audiovisueller Inszenierung (Musik, Geräusche, rasanter Schnitt). Bis zum Finale lösen sich actionreiche Szenen immer wieder in lockeren Sprüchen und längeren ruhigeren Sequenzen. Das Ganze gipfelt in einem wenig entlastenden 20-Minütigen Showdown. Wobei der Plot insgesamt deutlich als realitätsfern wahrzunehmen ist, die Figuren überzogen dargestellt sind und gezeigte Szenerien und Handlungen sich klar von der kindlichen Alltagswelt abheben. Ebenfalls ist eine eindeutige Gut-Böse-Zeichnung der Charaktere gegeben. Bedrohliche Szenen wurden durch Schnitt entschärft. So entschied der Ausschuss, dass die vorgelegte Schnittfassung auch auf Zuschauer unter 12 Jahren nicht übermäßig ängstigend wirkt. (Stand: Dezember 2015)

 

 

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

iZombie

Staffeln 01 – 02: diverse Episoden
USA
ab 2015
Comedy

In der Comedyserie versorgt sich die untote Gerichtsmedizinerin Liv mit frischen Gehirnen, um überleben zu können. Dadurch nimmt sie die Erinnerungen und Fähigkeiten der Verstorbenen an. In Mordfällen kann sie so bei der Aufklärung mithelfen.
Die dialoglastige Serie enthält wenige kurze Spannungs- und Bedrohungsmomente (Flashbacks, Bedrohung durch Psychopathen, Zombieauftritte u.ä.), die jedoch mit der sympathischen Protagonistin und dem skurrilen Handlungskonzept – der Umkehr des klassischen Zombiemodells – sowie den komödienhaften Einsprengseln ausreichend Entlastungsangebote für ab 12-Jährige bieten. Während für diese Altersgruppe die Gefahr einer übermäßigen Angsterzeugung durch o.g. Szenen unwahrscheinlich erscheint, können jüngere Kinder durchaus geängstigt werden. Die Serie wird für die Ausstrahlung im Hauptabendprogramm freigegeben. (Stand: August 2015)

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

< zurück