Prüfentscheidungen

ProgrammInfos FSF

In diesem Bereich finden Sie eine Auswahl aus inzwischen über 20 000 FSF-Entscheidungen. Falls Sie eine Sendung nicht finden, kann es also daran liegen, dass sie zwar geprüft, aber nicht hier aufgeführt ist oder der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen nicht vorgelegen hat. Scheuen Sie sich nicht, bei unserer Jugendschutz-Hotline nachzufragen, wenn Sie Interesse an der FSF-Bewertung eines bestimmten Programms haben.
Die ProgrammInfos sind im Sinne der Verbraucherinformation stark gekürzte Versionen der Gutachten, die zu jeder Prüfung verfasst werden.

Bitte beachten Sie: Bei den Altersfreigaben handelt es sich nicht um pädagogische Empfehlungen, sondern um die Angabe der Altersstufe, für die ein Programm nach Einschätzung der Prüferinnen und Prüfer keine entwicklungsbeeinträchtigenden Wirkungsrisiken bedeutet.

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Programme mit J

J.A.G. – Im Auftrag der Ehre

Staffeln 01 – 10
USA
1995 – 2005
Krimi

Die Militär-Krimiserie behandelt die Arbeit des „Judge Advocate General’s Corp“ der US-Navy, einer Abteilung der militärinternen Ermittlung, die Verbrechen und mysteriöse Umstände innerhalb von Einrichtungen der amerikanischen Armee aufklärt.
Die Episoden zeigen in der Regel anfangs den Untersuchungsgegenstand (oftmals Mord), in der Folgezeit die Ermittlungsarbeit, die durch genrespezifische Situationen (Action, Mystery, Krimi) aufgeladen wird. In der Mehrzahl der vorgelegten Episoden wird von den Identifikationsfiguren keine Gewalt ausgeübt, befürwortet oder verharmlost. Die Handlung wird vor allem über die Dialoge transportiert. Die Spannungsbögen und die Actionszenen sind relativ kurz gehalten. Die Gesamtatmosphäre ist überwiegend heiter. Werden gewalttätige oder gewaltverharmlosende Verhaltensmuster durch die Protagonisten nicht inkriminiert und geahndet, sind unter 12-Jährige mit der Einordnung allerdings überfordert – diese Folgen können nur im Hauptabendprogramm gezeigt werden. Auch einige chauvinistische Sprüche und die pathosgeschwängerte Darstellung der US-Army und der Waffensysteme sprechen zum Teil gegen eine Freigabe für das Tagesprogramm.

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)
Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Ja'mie – Private School Girl

Staffel 01: Esp. 01 – 02
AU
2013
Komödie

Das Comedyformat parodiert US-amerikanische Highschoolserien. Es geht um das Highschool-„Girl“ Ja’mie und ihr Lebensumfeld. Die stark überzeichnete Hauptfigur wird vom 40-jährigen Komiker Chris Lilley gespielt, sodass auch jüngere Zuschauer erkennen, dass Ja'mie nicht die ist, die sie vorgibt zu sein.
Während die parodistische Darbietung der ersten Episode von älteren Kindern ab 12 Jahren als unterhaltsam, witzig und eindeutige Kritik an Hochganz-Highschool-Serien verstanden wird, ist sie für jüngere Kinder auf der Sprachebene mit ihren derben und abwertenden Äußerungen und dem unverschämten Benehmen Ja’mies, u.a. gegenüber ihrer Familie, nicht unproblematisch. Doch diese Verhaltensweisen lassen Ja’mie an Sympathiepunkten einbußen und unter 12-Jährige sollten in der Lage sein, dieses unsoziale Auftreten auch als solches einordnen zu können. Der parodistische Kontext der Serie wurde als ausreichend entlastend eingeschätzt, um die Episode für das Tagesprogramm freizugeben.
Die zweite Episode hingegen erscheint aufgrund der gewollten Verletzung der Regeln der Political Correctness für unter 12-Jährige nicht klar zuordenbar. Die Anwendung rassistischer, sexistischer und bewusst verletzender und ausgrenzender Äußerungen der Hauptfigur, die von ihren Freundinnen mitgetragen werden, entspricht nicht der persönlichen Erfahrungswelt unter 12-Jähriger und kann sich möglicherweise desorientierend auf diese Altersgruppe auswirken. Der kritische Gehalt des Formates vermittelt sich erst Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. (Stand: August 2014)

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)
Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Jack and the Giants

USA
2013
Abenteuer

Der US-amerikanische Fantasyfilm beinhaltet eine in Teilen abgewandelte Nacherzählung des englischen Märchens Hans und die Bohnenranke. Der Bauernjunge Jack öffnet versehentlich das Portal in eine Riesenwelt und muss nun die Prinzessin befreien.
Aufgrund seiner deutlich märchenhaften Bezüge wendet sich der Abenteuerfilm gezielt auch an Kinder unter 12 Jahren und zieht sie in seinen Bann. In der vom Sender umfangreich bearbeiteten Version wurden alle für das Tagesprogramm zu drastischen bzw. bedrohlichen Bilder entfernt. Es verbleibt ein durchaus spannendes Abenteuer mit zwar z.T. bedrohlichen Bildern, jedoch sind diese nicht geeignet, eine übermäßige Angsterzeugung bei unter 12-Jährigen hervorrufen. Die Protagonisten unterliegen einer klaren Gut-Böse-Zeichnung, die Bösen werden nie als Identifikationsfiguren inszeniert, ihr Verhalten wird eindeutig abschreckend dargestellt. Im Vordergrund steht der fiktionale Charakter des Films mit seinen märchenhaften Figuren und Geschehnissen, die keine Alltagsnähe aufkommen lassen und ausreichend genretypische Entlastungs- und Distanzierungselemente anbieten. (Stand: Oktober 2015)

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

Jack Reacher

USA
2012
Action

Der Thriller schildert die Ermittlungsarbeiten eines ehemaligen Militärpolizisten, der gemeinsam mit der Strafverteidigung die scheinbar willkürliche Ermordung von fünf Menschen durch einen Scharfschützen aufzuklären versucht. Zunächst scheint ein Schuldiger schnell gefunden zu sein, dann aber entspinnt sich ein Plot von Lüge, Intrige, Einschüchterung und Gewalt.
Der über weite Strecken sehr ruhig und gut strukturierte Film wartet mit einigen doch recht harten Darstellungen von Schießereien und Prügeleien auf. Drastische Bilder von Gewalt und Brutalität wurden für die Ausstrahlung im Hauptabendprogramm entfernt. Das Setting ist eher abgehoben, und die Protagonisten wirken trotz der Ambivalenzen glatt und überzeichnet. Der an einen Westernhelden erinnernde einsame Outlaw Reacher (Tom Cruise) ist als Figur nicht realistisch, so dass auch sein Gewalthandeln artifiziell und realitätsfern wirkt. Aufgrund der Irrealität und Alltagsferne der Story kann ab 12-Jährigen zugebilligt werden, die Gewaltaktionen des Helden keinesfalls als gerechtfertigt hinzunehmen.

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Jack the Ripper

TV-Movie
D
2016
Thriller

Der im Jahre 1888 in London spielende Thriller Jack the Ripper erzählt die mythenumwobene Kriminalgeschichte um den Schlitzer von der Themse, der im Londoner East End sein Unwesen trieb und zahlreiche Morde auf dem Gewissen hat.
Die Handlung wird aus der Sicht einer Frau erzählt, die sich auch der Lösung des Falls annimmt. Dieser frauenaffine Zugang entschärft die Frauenmörder-Story. 12-Jährige können davon ausgehen, dass die Hauptfigur überleben wird, dies minimiert von vornherein das Bedrohungspotenzial der Geschichte. Das historische Setting und die langen Dialoge wirken ebenfalls distanzierend. Der deutsche Fernsehfilm wurde für eine Ausstrahlung im Hauptabendprogramm freigegeben. Einige Kehlschnitt-Einstellungen und das Finale (Stich mit Schraubenzieher, Schüsse) wurden vom Prüfausschuss diskutiert, ein nachhaltig ängstigendes Potenzial wurde diesen Sequenzen aber einstimmig abgesprochen. Bei einem Film namens Jack the Ripper können einige derartige Bilder vom Publikum erwartet werden. Die genannten Bilder sprechen jedoch eindeutig gegen eine Platzierung im Tagesprogramm. (Stand: August 2016)

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer

D
2012
Abenteuer

In diesem Abenteurfilm macht sich der Archäologe Eik Meiers auf die Suche nach dem verschwundenen Bernsteinzimmer.
Aufgrund des geringen suggestiven Potentials, der Action-Armut und der stets unerschrockenen und lösungsorientiert agierenden Protagonisten ist von dem Film schon aufgrund der entlastenden Landschaftsbilder keinerlei übermäßige Angsterzeugung zu erwarten. Den Helden gelingt es, in jeder noch so ausweglos erscheinenden Situation, die Bedrohung souverän zu meistern, begleitet durch mehr oder weniger humorvolle Wortwechsel, Situationskomik und klar erkennbarer Alltagsferne. Der Spannungsbogen ist für jüngere Kinder verständlich. Ein Gut-Böse-Schema ist klar erkennbar und wird zu keiner Zeit unterbrochen. Jegliches sozialethisch desorientierendes Potenzial ist daher auszuschließen, es wurde sich für eine Freigabe ab 12-Jahren im Tagesprogramm ausgesprochen.

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

Jamba – Ficken, Fressen, Fernsehen

D
2011
Werbung

Der für den "Jamba-Klingelton" werbende Spot bezieht sich auf das Musikvideo des Songs Ficken, Fressen, Fernsehen von „Eichensohn & Davestedt“. Bild und Ton stammen dabei original, aber in gekürzter Form aus dem Musikvideo. Auf die Altersgruppe der unter 12-Jährigen wirkt der Spot sozialethisch desorientierend, da durch die wahllose Aneinanderreihung von Begriffen wie "Ficken", "Fressen", "Kiffen", "Koksen" eine unverhältnismäßige Gleichsetzung von unterschiedlich zu bewertenden Tätigkeiten wie z.B. Mediennutzung, Geschlechtsverkehr und Drogenkonsum erfolgt, wodurch u.a. eine banalisierende bis positive Wertung des Drogenkonsums stattfindet. Bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ist jedoch eine hinreichende Medienkompetenz zu erwarten, um den hier gezeigten Charakter der Grenzverletzung als werbetechnisches Instrument verstehen zu können.

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Jim Carroll – In den Straßen von New York

USA
1995
Drama

Hochemotionales Jugenddrama, dass den Verfall einer Jugendclique unter dem Einfluss von Drogen zu keinem Zeitpunkt verharmlosend oder gar verherrlichend darstellt. „Sister Heroin“ wird in diesem Film jegliche Faszination genommen, weshalb der Film in seiner konsequenten Inszenierung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sehr sehenswert ist und pädagogischen Wert hat. Gegen die Freigabe im Tagesprogramm sprachen dennoch eine Vielzahl an gewalthaltigen und belastenden Szenen und die Einschätzung, dass sich Kindern unter 12 Jahren die komplexe und insgesamt positive Gesamtaussage des Films entwicklungsbedingt noch nicht erschließt, während ängstigende und desorientierende Momente sie durchaus erreichen können. Die lange Sequenz des Drogenkonsums und der sichtbare Verfall des Protagonisten werden als nachhaltig ängstigend eingeschätzt, vor allem, wenn Kinder den inhaltlich komplexen Handlungssträngen nicht folgen können. Aufgrund des schwer zugänglichen Sujets ist eine episodische Wahrnehmung von gewalthaltigen und belastenden Szenen bei jüngeren Kindern zu befürchten.

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Jo Frost

Staffel 01: Eps. 01, 02, 05
USA
2013
Dokumentation

In dem Realityformat kümmert sich die bekannte TV-Nanny Jo Frost um dysfunktionale Familien in den USA. Einem festen Sendeschema folgend werden in den ersten Minuten die Konflikte in der Familie aufgezeigt, wobei sich in der Regel massive Kommunikationsprobleme offenbaren. Es folgen die Interventionen der Nanny, bis am Ende sichtlich eine Besserung der Verhältnisse eintritt, was alle Beteiligten beteuern.
Die Sendung wirkt durchinszeniert, die schnellen Lösungen und plötzlichen Wendungen erscheinen kaum glaubwürdig und eher den Anforderungen des Formates untergeordnet. Desorientierende Botschaften werden aber nicht vermittelt. Die geschilderten Familienprobleme sprechen Kinder und Jugendliche an, die vertretenen Ideale – ein friedvolles und respektvolles Miteinander – sind bei aller Kritik am Erziehungsstil der Nanny tragfähig. Konflikte eskalieren nicht, und es gibt keine Anklänge an Gewalt. Die beteiligten Kinder und Jugendlichen kommen zu Wort, äußern zuweilen auch ihre Abneigung gegen das TV-Projekt und entziehen sich partiell. Die anfänglichen potenziell ängstigenden und desorientierenden Streitereien lösen sich insoweit auf. Vulgäre Sprache und drastischere Ausdrücke wurden im englischen Original überpiept und in der deutschen Synchronisation abgeschwächt.

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

John Adams

Staffel 01: Eps. 01, 02
USA
2008
Drama

Als historisches Drama angelegt, richtet sich die Serie an ein geschichtsinteressiertes erwachsenes Publikum, dass sich für die Gründungsjahre der USA und die an vielen wichtigen Entscheidungen beteiligte Persönlichkeit John Adams begeistert. Die dialoglastige Dramaturgie und die Komplexität des Geschehens bieten für Kinder unter 12 Jahren keinen Anreiz in die Handlung einzusteigen, die als Lehrstück amerikanischer Geschichte konzipiert ist und eine gewisse intellektuelle Voraussetzung sowie Hintergrundwissen benötigt. Ab 12-Jährige werden der Miniserie eher folgen können. Für sie ist der historische Abstand durchgängig präsent, weshalb die wenigen, zurückhaltend inszenierten Gewaltszenen und Bilder von Toten als verkraftbar beurteilt werden. (Stand: April 2013)

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

John Carpenter's The Ward – Die Station

USA
2010
Fantasy / Mystery

Dieser traditionelle US-amerikanische Horrorfilm erzählt die Geschichte der psychisch kranken Kristen, die während ihres Aufenthaltes in einer Psychiatrie von ihren multiplen Persönlichkeiten heimgesucht wird.
Die senderseitig gekürzte Fassung erhielt eine Altersfreigabe ab 16 Jahren. Aus Jugendschutzsicht ist wesentlich, inwieweit ab 16-Jährige fähig sind, das sowohl vom Klinikpersonal als auch von den Patientinnen praktizierte und z.T. als lustvoll empfundene gewalttätige Verhalten als fiktiv und von der eigenen Lebensrealität weit entfernt einzuordnen. Der Altersgruppe wird zugetraut, dieses Verhalten als realitätsfern einzuschätzen und sich nicht daran zu orientieren. Auch die Vielzahl der Schockbilder, ein genretypisches Merkmal, lösen sich am Ende der Handlung auf und entfalten somit keine nachhaltig ängstigende Wirkung für diese Altersgruppe.

Weitere Informationen zum Mysterythriller John Carpenter's The WardDie Station im FSF-Blog.

Ab 16 Jahren / Spätabendprogramm (22.00 – 6.00 Uhr)

Das jüngste Gericht

D, A
2008
Krimi

In dem Zweiteiler ist der Wiener Polizist Thomas Dorn einem Serienmörder auf der Spur, dem im Zuge der Ermittlungen auch sein Sohn Oliver zum Opfer fällt. Die Suche nach dem Killer führt Dorn ins Wiener Rotlichtmilieu und in die Gothic-Szene, bis die Spuren auf einen religiösen Fanatiker als Täter deuten.
Der Kriminalfilm beinhaltet eine Reihe von Gewaltakten und Bilder von Gewaltopfern, die nicht ausgespielt, sondern meistens nur kurz angedeutet werden. Das Gewaltniveau ist relativ hoch, bewegt sich aber noch im Rahmen dessen, was im Hauptabendkrimi üblich und erwartbar ist. Dorns rabiate Ermittlungsmethoden bewegen sich oft am Rande der Legalität. Sein aggressives und eigenwilliges Verhalten wird aber auch kritisch hinterfragt und übt keine Faszination aus. Eine sozialethische Desorientierung für ab 12-Jährige ist daher nicht zu befürchten. Mehr als der gebrochene Polizist kann Dorns Sohn Oliver als Identifikationsfigur gelten, der aufgrund seines Alters eine größere Nähe zu Kindern und Jugendlichen besitzt und durchweg positiv gezeichnet ist. Sein Tod kann jüngere Zuschauer belasten, die zahlreichen Gewaltszenen und die im zweiten Teil zunehmenden Spannungs- und Bedrohungselemente können auf Jüngere stark ängstigend wirken, so dass eine Freigabe für das Tagesprogramm nicht in Betracht kommt. Zuschauer ab 12 Jahren sind dagegen in der Lage, das Geschehen als fiktional und genretypisch einordnen. Übertragungseffekte auf reale Situationen und Einstellungen erscheinen unwahrscheinlich. (Stand: April 2015)

Ab 12 Jahren / Hauptabendprogramm (20.00 – 6.00 Uhr)

Jurassic Park III

USA
2001
Fantasy

Während eines inszenierten Sightseeingrundflugs über die Dino-Insel Isla Sorna wird dem Dinosaurierforscher Dr. Alan Grant bewusst, dass er zur Rettung eines kleinen Jungen von der Dinosaurier belebten Insel missbraucht wird.
Zwar verfügt Jurassic Park III über einige massive Bedrohungsszenarien, jedoch überwiegen bei diesem Film die entlastenden Verschnaufpausen. Mit dem 12-jährigen Jungen Eric steht eine Identifikationsfigur parat, die bereits seit acht Wochen den Kampf mit den Reptilien überlebt hat und auch im weiteren Fortgang jede Situation bravourös meistert. Sämtliche Hauptprotagonisten überleben und können am Ende die Insel verlassen. Das Happy End ist lange zuvor absehbar. Trotz der mitunter recht düsteren Inszenierung verbleiben – nach einer kurzzeitigen Erregung – keine nachhaltigen Ängstigungen bei jüngeren Zuschauern.

Ab 12 Jahren / Tagesprogramm (ab 6.00 Uhr)

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FSF-Entscheidungen und ProgrammInfos

Hinweise

ProgrammInfos ohne grafische Darstellung der Jugendschutzkriterien Angst, Gewalt, Desorientierung, Sex und Sprache sind aus der Zeit vor April 2013.

Bei Abweichungen zu Kino-/DVD-Freigaben handelt es sich um veränderte TV-Fassungen oder um Freigaben aufgrund veränderter zeitlicher Umstände.

Für Anbieter, die ein Jugendschutzsignal vorschalten können (z.B. Sky, RTL Crime, Fox u.a.), gelten die üblichen Sendezeitbeschränkungen und Schnittauflagen nicht.