Inhalte

Inhalte der Programmprüfung

Es gibt keine Inhalte oder Formate, die aus Jugendschutzsicht prinzipiell problematisch oder prinzipiell unbedenklich sind. Die FSF begutachtet:

>  Kino- und Fernsehfilme
>  Serien aller Genres
>  Non-Fiction-, Reality- und Showformate
>  Erotikangebote
>  Programmtrailer, Musik- und Werbeclips

Am konkreten Fall ist zu prüfen, inwiefern Inhalte geeignet sind, die Entwicklung oder Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu beeinträchtigen oder zu gefährden (vgl. § 28 PrO-FSF). Dabei wird davon ausgegangen, dass mit fortschreitendem Alter eine Beeinträchtigung abnimmt. Bei der Entscheidung über die Altersstufe ist laut FSF-Prüfordnung insbesondere darauf zu achten,

"ob und inwieweit Programminhalte oder Darstellungsformen bei Kindern oder Jugendlichen der verschiedenen Altersstufen gewaltbefürwortende Einstellungen fördern, übermäßig ängstigend oder sozialethisch desorientierend wirken können" (§ 31 Abs. 3 PrO-FSF)

Zu entscheiden ist also, bis zu welcher Altersstufe von einem Inhalt Beeinträchtigungen oder Gefährdungen ausgehen. Damit liegt der Fokus auf den potenziellen Wirkungen.