
Preisträgerinnen und Preisträger medius und MedienWAL
medius
2025
Die Jury hat drei Arbeiten ausgezeichnet und jeweils 1.000 Euro als Preisgeld zugesprochen:
- Cassandra Bunte (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Holzminden): Augmented Reality im Waldkindergarten. Einsatzmöglichkeiten von AR zur Unterstützung von Bildungsprozessen in ausgewählten Bildungsbereichen
- Charlotte Claus (Technische Hochschule Köln): Medienpädagogik in der stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zwischen Hilfe und Kontrolle. Eine empirische Untersuchung über die Relevanz der Haltung von Sozialarbeiter*innen auf Digitalität und die Vermittlung von Medienkompetenz in Wohngruppen
- Theresa Pape und Sebastian Stöcker (Universität Erfurt): Repräsentation kindlicher Lebenswelten durch Moderation im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen aus Perspektive von Grundschulkindern
2024
1. Preis
- Nora Bünger (Donau-Universität Krems): Escape Game Design für Familien zur Förderung der Kommunikation über eine kompetente Smartphonenutzung
2. Preis
- Clara Therese Hoheisel (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): Kritische Ansätze zu einem „Thin Gaze“. Filmästhetische Elemente zum „Othering“ von übergewichtigen Figuren im zeitgenössischen Kino
Besondere Anerkennung
- Léon Beckmann (Universität Bielefeld): Among Us in Reallife. Kompetenzförderung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit durch die Übertragung von digitalen Spielen ins echte Leben
2023
Auszeichnung
- Marie Claire Schumacher (Universität Bielefeld): Kinderliteratur barrierearm gestalten. Wie inklusives Kommunikationsdesign die Teilhabe für Menschen mit Sehbeeinträchtigung erleichtert
Lobende Erwähnung
- Maximilian Wirz (Hochschule für Philosophie München): Über irreguläre Migration berichten, aber fair. Eine kritische Betrachtung der grenzpolizeilichen Pressearbeit
2022
1. Preis
- Ronja Bachofer (Universität Erfurt): Gendergerechte Sprache im Kinderfernsehen – Verwendung in nonfiktionalen Formaten und Wirkung auf die Zielgruppe
2. Preis
- Elena Theresia Pohl (Ludwig-Maximilians-Universität München): „Es ist leichter, sich nicht damit zu befassen.“ Extremismusbezogene Medienkompetenzen Jugendlicher angesichts islamistischer Propaganda auf Instagram
3. Preis (1)
- Jana Dieckmann und Lara Große-Hellmann (Universität zu Köln). Die Praxis medienerzieherischen Handelns in Bezug auf die Nutzung sozialer Medien über mobile Endgeräte bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung. Eine Interviewstudie zur Perspektive von Erziehungsberechtigten
3. Preis (2)
Maren Reitler (Universität Leipzig): Familienalltag in der Krise: Herausforderungen des DistancE-Learnings während der COVID-19-Pandemie
2021
1. Preis (1)
- Meike Cruz Leon (Donau-Universität Krems/TH Köln): Eine qualitative Studie über den Einsatz von audiovisuellen Lernangeboten auf dem Tablet zum Erlernen von Gebärden bei Kindern mit kognitiven und kommunikativen Beeinträchtigungen und deren Eltern
1. Preis (2)
- Anna Seikel (Universität Leipzig) u. Antonia Zerres (Universität Leipzig): Sex Education 2.0: An Explorative Study on How Queer Young Adults Use the Internet for Information on Sexual Health and Sexuality
2. Preis (1)
- Julia Nickel (Universität Leipzig): „Also natürlich wurde ich auch beleidigt" – (Werte-)Verletzendes Handeln in digitalen Sozialräumen: Eine qualitative Untersuchung der Perspektive Jugendlicher
2. Preis (2)
- Jennifer Ackermann (TH Köln): Herausforderung Medienerziehung – Bedeutung digitaler Medien in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
2020
1. Preis
- Franziska Schaper (Universität Bielefeld) und Henry Schaper (Fachhochschule Bielefeld): Inklusive Medienbildung mit der App „Theodor und das Schreiben der Stadt“
2. Preis
- Elena Frense (Fachhochschule Potsdam): Kinder- und Jugendmedienschutz in der digitalen Welt aus Perspektive junger Nutzer*innen – Ein partizipatives Projekt
3. Preis
- Sarah Spannruft (Fachhochschule Münster) und Tobias Titt (Fachhochschule Münster): Frühkindliche Bildung und digitale Medien. Eine exemplarische Konzeption zur Implementierung von Medienpädagogik in Kindertagesstätten auf der Basis einer Bestandsaufnahme sowie einer policyorientierten Analyse (fach-)politischer Entwicklungen in NRW
2019
1. Preis
- Susann Frömmer (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg): Aktive Videoarbeit mit Jugendlichen mit geistiger Behinderung
2. Preis
- Eva Schwarz (Universität Leipzig): Wie sprechen Jugendliche über Pornografie? (Re-)Produktion von Normvorstellungen in Erzählungen Jugendlicher über die mediale Aneignung von Pornografie
3. Preis
- Siglinde Peetz (Hochschule Fulda): Leben mit Hashtags und Likes. Eine soziologische Rekonstruktion der Umgangsformen junger Leute in den sozialen Medien
Lobende Erwähnung
- Julian Lochowicz (Universität Erfurt): Influencer_innen-Marketing auf der Social Media Plattform Instagram: Konzipierung, Durchführung und Evaluation einer medienpädagogischen Projektarbeit zur Förderung der Werbekompetenz Jugendlicher
2018
Der medius 2018 verteilt sich gleichberechtigt auf folgende drei Arbeiten:
- Melanie Baxter (Universität Passau): Informieren und Integrieren: Die Aufgabe des Kinderfernsehens in der Flüchtlingskrise
- Anna Freytag (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover): Nur Empfehlung oder doch schon Werbung? Eine empirische Untersuchung der Wahrnehmung von Produktplatzierungen auf Instagram bei Jugendlichen
- Jörn Zahlmann (Hochschule Magdeburg-Stendal): Trump-Baiting: Mediale Aufmerksamkeitsgenerierung während des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs 2016
2017
Der medius 2017 verteilt sich gleichberechtigt auf folgende vier Arbeiten:
- Rebecca Ebel (Katholische Hochschule Mainz): Mediatisierte Jugend?! Impulse für eine lebensweltorientierte Offene Jugendarbeit
- Sophia Horsch (Hochschule München): Gefahr für Menschenrechte und Demokratie – Hate Speech online als neue Herausforderung für die Soziale Arbeit
- Birgit-Andrea Möller (Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg): Strukturale Medienbildung in der Ausstellung. Mediale Welten zum Thema „Flüchtlinge“
- Jessika Weigt (Hochschule Fulda): Soziokulturelle Ungleichheiten und mediale Kompetenzen
2016
1. Preis
- Daniel Trüby: Erprobung und empirische Analyse des Einsatzes von mobilen Endgeräten im Filmbildungskontext des interkulturellen Sprachfördercamps „Film – Sprache – Begegnung“
2. Preis
- Katharina Neumann: Kameradschaft vor der Kamera. Eine Analyse reziproker Effekte von Medienberichterstattung über die rechtsextreme Szene auf deren Anhänger
3. Preis
- Andrea Buhtz, Kim Neubauer und Lisa Mahnke: klickdichclever.com. Ein multimediales Projekt für Grundschüler zum Thema Flüchtlingspolitik
2015
1. Preis
- Thomas Rakebrand: Gehört das dann der Welt oder YouTube? User Generated Content und das Verständnis junger Erwachsener vom deutschen Urheberrecht
2. Preis
- Melanie Pfeifer: LOL!? – Eine qualitative Untersuchung zu subjektiven Bewertungen von Online-Konflikten unter Jugendlichen
3. Preis
- Nadine Grau: (De-)Konstruktion von Gender in den Medien. Zur Konstruktion von Geschlecht bei 11- bis 12-jährigen Kindern anhand der medialen Repräsentation von Gender in der Fernsehserie „Berlin – Tag und Nacht“
2014
Der medius 2014 verteilt sich gleichberechtigt auf folgende vier Arbeiten:
- Franziska Dettke: Entwicklung des digitalen Kinderbuchmarktes. Eine Studie zur Bedeutung von Apps und enhanced eBooks für die Lesesozialisation von Kindern im Vorschul- und Erstlesealter
- Michaela Hauenschild: Genese und Verlauf exzessiver Computerspielenutzung unter besonderer Berücksichtigung der Eltern-Kind-Beziehung
- Jennifer Schatz: Erste Schritte im Internet. Analyse von ausgewählten Materialien zur Konzeption und Entwicklung einer schulbegleitenden Lernbroschüre für die 3. und 4. Jahrgangsstufe
- André de la Chaux: Interkulturelle Medienbildung im Dokumentarfilm für Kinder
2013
1. Preis
- Stefanie Wahl: Vom Können und Wollen der Medienpädagogen. Medienkompetenzvermittlung im außerschulischen Bereich
2. Preis
- Eva-Lotte Heine/Anna Wördehoff: Gehetzt im Netz. Eine medienwissenschaftliche Analyse von Cyberbullying
3. Preis
- Eva Borries: Generation Porno …? Jetzt entscheide Ich! Entwicklung eines medienpädagogischen Workshops für den präventiven Jugendmedienschutz
Lobende Erwähnungen
- Carolin Maier und Elena Vohl: Durch Medien im Bilde. Wenn einer der wichtigsten Sinne fehlt
- Thomas Wagner: Analog grüßt Digital
2012
1. Preis
- Isabelle Klug: Heteronormativität in digitalen Spielen: Eine Fallanalyse zur Darstellung und Rezeption von Gender- und Sexualstereotypien in Video- und Computerspielen unter medienpädagogischer Perspektive
2. Preise
- Antje Bretschneider: Kinder und Jugendliche als Medienprotagonisten. Eine subjektorientierte Studie über ein Medienprojekt von Kindern und Jugendlichen in Jinotega, Nicaragua
- Alexander Rihl: Jugendliche und Pornografie. Nutzungsmotive und Nutzerstereotypologien Heranwachsender
2011
Der Preis verteilt sich zu drei gleichen Teilen auf:
- Habib Günesli: Zwischen Herkunfts- und Mehrheitsgesellschaft: Das Mediennutzungsverhalten türkischer Jungen der dritten Generation und ihre sprachliche Entwicklung im sozialen Integrationsprozess. Eine Studie mit Überlegungen zum Medieneinsatz in der Hauptschule
- Lena Hirschhäuser: Von Verhüllung bis Verwirklichung. Identitätsprozesse bei exzessiver Online-Rollenspielnutzung
- Sebastian Ring: Welt- und Menschenbilder in Computerspielen. Analyse ausgewählter Spiele und deren Erörterungen in Onlineforen
Sonderpreis des DKHW:
- Christian Stewen: Framing the Children. Zur Konstruktion von Kindheit in filmischen und medienpädagogischen Diskursen
2010
1. Preis
- Katharina Bergfeld: Kulturtransfer und Bedeutungsverschiebung. Ansätze einer Rezeptionsästhetik der Synchronisation am Beispiel der Serie „Die Simpsons“
2. Preis
- Jan-René Schluchter: Medienbildung mit Menschen mit Behinderung
3. Preis
- Christiane Schwinge: Potenziale der aktiven Medienarbeit im Paradigma des Social Webs
Lobende Erwähnung
- Birgit Weichenrieder: Der methodische Einsatz von Medien in der Gewaltprävention
2009
1. Preis
- Bianca Wolf: Suizidgefährdete Jugendliche im World Wide Web: Ursachen und Gründe für die Nutzung von Gesprächsforen
2. Preis
- Hermine L. Kohlweis: Ich seh' etwas, was Du nicht siehst: Rezeptionsstudie zum Medienalltag hochgradig sehbehinderter Menschen
3. Preis
- Jana Lippert: Existenz der Ästhetik: Die Konstruktion des weiblichen Clip-Körpers im Feld öffentlicher Diskurse
Lobende Erwähnung
- Anna Schmittgen: Argumentationsstrategien von Kindern im Chat
2008
1. Preis
- Inge Breichler/Nina Lübbesmeyer (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz): Wenn Kinder chatten – Eine Bestandsaufnahme der Jugendschutzprobleme in Chats und die Entwicklung von Lehrmodulen auf Basis der Medienkompetenz von Kindern
2. Preise
- Jüte-Sophia Sigeneger und Dörthe Gau (Universität Rostock): Medienpädagogik und soziale Benachteiligung – Chancen und Herausforderungen einer aktiven Medienarbeit mit sozial benachteiligten Heranwachsenden
- Johanna Lojewski und Miriam Schäfer (Universität Bielefeld): Internet und Bildungschancen. Zur Bedeutung des Internets für informelle Bildungsprozesse vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheiten
- Anna Tasja Flügel (HFF „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg): Die Bedeutung der Medien bei der Konstruktion von Schönheitsidealen. Eine qualitative Studie zur ProSieben-Real-Life-Doku „The Swan – Endlich schön!“ im Hinblick auf die Rezeption weiblicher Jugendlicher
Lobende Erwähnung
- Uta Rinklebe (Humboldt-Universität zu Berlin): Bilder vom Kind in aktuellen Elternratgebern. Zur gesellschaftlichen Positionierung der Lebensphase Kindheit
Medien-WAL
Von 1997 bis 2005 vergab die FSF gemeinsam mit der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) den Medien-WAL als Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
