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Bettina Bundszus, Martina Hannak, Heike Raab, Martin Drechsler:

Wird an den Bedürfnissen der Familien vorbei reguliert?

Diskussion mit Bettina Bundszus, Martina Hannak, Heike Raab und Martin Drechlser.

Beim medien impuls Hilflose Eltern – hilflose Regulierung? Jugendmedienschutz im Praxischeck am 17. April 2018 in Berlin wurde diskutiert, ob auf politischer Ebene zeitgemäß auf die Erfordernisse eines funktionierenden Jugendschutzes in den Medien reagiert wird.

Bettina Bundszus ist Abteilungsleiterin für Kinder und Jugend im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik in Oldenburg und Hannover. Anschließende Anstellungen führten sie an das Niedersächsische Frauenministerium, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Martina Hannak ist Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Sie studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Bonn. Als Juristin begann ihre berufliche Laufbahn 2003 als Referentin in der BPjM. Von 2008 bis 2016 war sie im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den Bereichen Personal, Personalentwicklung als Referentin tätig, leitete das Referat „Digitalisierung der Gesellschaft, Digitale Agenda“ sowie zuletzt das Referat „Grundsatzangelegenheiten der Engagementpolitik“.

Heike Raab ist Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und in Europa, für Medien und Digitales. Sie ist seit 1989 Mitglied der SPD und war von 2006 bis 2011 Generalsekretärin der SPD in Rheinland-Pfalz. 2011 wurde Frau Raab zur Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur sowie zur IT-Beauftragten der Landesregierung berufen.

Martin Drechsler ist Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM). Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der FernUniversität Hagen sowie dem Referendariat arbeitete er als Rechtsanwalt. Bei der FSM ist er seit 2008 zuständig für rechtliche und technische Fragen des Jugendmedienschutzes und u.a. verantwortlich für das Altersklassifizierungssystem, die Beratung der FSM-Mitglieder bei der Kennzeichnung von Webinhalten, die internationale Vernetzung sowie Vorträge über Jugendschutz und Medienrecht. Als stellvertretender Geschäftsführer der FSM war er ab 2013 tätig und seit September 2016 ist er Geschäftsführer. Außerdem ist Martin Drechsler im Vorstand des Deutschland sicher im Netz e.V.

 

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