Über unsPressePressearchivMEDIENRADAR-Dossier zum Holocaust

Neues MEDIENRADAR-Dossier beleuchtet mediale Darstellung des Holocaust

Kostenlose Lehrmaterialien für Schule und Bildungsarbeit ab sofort auf medienradar.de verfügbar

Pressemitteilung vom 29.07.2025

Wie beeinflussen Medien unsere Erinnerung an den Holocaust? Welche Verantwortung tragen Filme, Serien oder Social Media bei der Vermittlung von NS-Verbrechen? Mit dem neuen Dossier NS-Verbrechen und Holocaust im medialen Diskurs – Zwischen Aufklärung, Emotionalisierung und Verantwortungbietet die Plattform MEDIENRADAR fundiertes Material für Schule und Bildungsarbeit – ab sofort kostenlos unter www.medienradar.de abrufbar.        

Herausgegeben von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e. V. (FSF), versteht sich MEDIENRADAR als Beitrag zum präventiven Kinder- und Jugendschutz sowie zur Demokratieförderung. Ziel des aktuellen Dossiers ist es, junge Menschen für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu sensibilisieren, ihr historisches Bewusstsein zu stärken und ein kritisches Verständnis für rechtsextreme Strömungen in der Gegenwart zu fördern.
 

Medien gestalten Erinnerungskultur

Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und dem Holocaust bleibt eine zentrale Aufgabe demokratischer Gesellschaften. Medien spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie machen Geschichte sichtbar, emotional erfahrbar und fördern Empathie. Gleichzeitig regen sie zur Reflexion an – über die Grenzen der Darstellung, über Verantwortung und über die eigene Haltung gegenüber Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

„Geschichte ist nie neutral“, betont Claudia Mikat, Geschäftsführerin der FSF:
 

„Geschichte wird erzählt, interpretiert und emotionalisiert. Unser Dossier sensibilisiert dafür, wie Medien unsere Vorstellungen von Vergangenheit prägen und gibt Lehrkräften Werkzeuge an die Hand, um genau darüber mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.“

Materialien für Schule und außerschulische Bildungsarbeit

Das Dossier richtet sich an Lehrkräfte, medienpädagogische Fachkräfte und Bildungsvermittelnde. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Darstellungen des Holocaust in den Medien so vermittelt werden können, dass sie junge Menschen erreichen, ohne sie zu überfordern. Dabei geht es auch um die Gestaltung einer zeitgemäßen Erinnerungskultur in einer digital geprägten Gesellschaft, in der Zeitzeug:innen zunehmend fehlen.

    Das Dossier enthält:

    Kontakt für Rückfragen und Materialien: 

    Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e. V. (FSF)        
    Pressekontakt: Eva Lütticke
    eva.luetticke@fsf.de