Die FSFKuratorium

Kuratorium

Die Prüfungen bei der FSF werden von einem Kuratorium begleitet und kontrolliert. Seine Mitglieder gehören unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen an und kommen insbesondere aus Wissenschaft, Kultur oder Medienpädagogik sowie aus Institutionen, die sich mit Fragen des Jugendmedienschutzes befassen. Die Mitgliedssender können ebenfalls Vertreter ins Kuratorium entsenden; ihr Anteil darf jedoch nicht die Mehrheit im Kuratorium ausmachen. 
Das Kuratorium hat die Prüfordnung erarbeitet und ist zuständig für ihre Weiterentwicklung. Die Prüfordnung beinhaltet die Kriterien für die Prüfung und regelt alle mit dem Prüfverfahren zusammenhängenden Fragen.
Auch die Auswahl und Fortbildung der Prüferinnen und Prüfer ist Aufgabe des Kuratoriums sowie die Beratung des Vorstandes und der Geschäftsführung in allen den Jugendschutz betreffenden Angelegenheiten.

Mitglieder

Andrea Urban (Vorsitzende)

Leiterin der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen

Andrea Urban übte nach ihrem Studium der Germanistik und Politik fürs Höhere Lehramt verschiedene Lehrtätigkeiten an Volkshochschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen aus. 1984 wurde sie Medienreferentin der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen in Hannover, wo sie 1985 die Leitung übernahm. Aktuell arbeitet sie zu den Schwerpunkten Jugendschutzgesetze, niedrigschwellige Elternarbeit, Migration und Jugendschutz und an einem Netzwerk Jugendschutzreferenten für Niedersachsen. Seit 1985 ist sie Jugendschutzsachverständige in den Ausschüssen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und dort Vorsitzende des Appellationsausschusses.

OKR Markus Bräuer

Medienbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland

Nach dem Theologiestudium war Markus Bräuer Pfarrer an der evangelischen Zionskirchengemeinde Berlin. Er war persönlicher Referent von Bischof Wolfgang Huber, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche Berlin-Branden­burg-schlesische Oberlausitz. Markus Bräuer ist Mitglied der Jury für den Robert-Geisendörfer-Preis und der Grundsatzkommission der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK).

Prof. Dr. Jürgen Grimm

Professor für Kommunikationswissenschaften am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.

Jürgen Grimm studierte Germanistik und Politische Wissenschaft an der Universität Mannheim. Von 1992 bis 1994 leitete er das DFG-Forschungsprojekt Medien: Simulation und Wirklichkeit. 1998 folgte die Habilitation in Medien- und Kommunikationswissenschaft zum Thema "Wirkungen von Fernsehgewalt". Professor Grimm ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Medienforschung e.V. Seit Januar 2004 ist er Professor für Kommunikationswissenschaft am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Hier betreibt er neben seiner Lehrtätigkeit empirische Forschungen vornehmlich im Umfeld von Medienwirkungen und den daraus ableitbaren Konsequenzen für das Medienhandeln. Außerdem ist er Leiter des Sozialwissenschaftlichen Forums im Methodenzentrum der Universität Wien. Jürgen Grimm ist Verfasser zahlreicher Publikationen u. a. zu Reality-TV, Talkshows und Nachrichtengewalt sowie zu verschiedenen Themen der Medienunterhaltung und -information.

Birgit Guth

Leiterin der Medienforschung bei SUPER RTL

Birgit Guth studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Marketing an der Universität Essen. Seit 1995 leitet sie die Medienforschung bei SUPER RTL. Sie ist verantwortlich für die Konzeption und Durchführung zahlreicher Studien zum Kinderfreizeitverhalten sowie zur Fernseh- und Internetnutzung von Kindern. Neben Fachtagungen zum Thema „Kinder und Medien“ führt sie Fortbildungsveranstaltungen durch und ist Lehrbeauftragte an der Universität zu Köln. Von 2001 bis 2008 war Birgit Guth außerdem die Jugendschutzbeauftragte von SUPER RTL. Sie ist Mitglied im Fachbeirat des Erfurter Netcodes sowie im Kuratorium von Ein Netz für Kinder, außerdem arbeitet sie im Fachbeirat des Vereins Media Smart in Deutschland mit und ist Mitglied im JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Prof. Dr. Gerd Hallenberger

Freiberuflicher Medienwissenschaftler

Gerd Hallenberger studierte Europäische Ethnologie, Soziologie, Anglistik und Politikwissenschaft. 1985 promovierte er im Fach Europäische Ethnologie (Titel der Dissertation: Die politische Seite der Science-Fiction. Eine inhaltsanalytische Bestandsaufnahme), 1997 folgte die Habilitation im Fach Medienwissenschaft. Von 1996 bis 2004 war er Leiter des deutschen Zweigs des europäischen Forschungsverbundes „Eurofiction”. Seit 2000 ist er regelmäßig Mitglied von Nominierungskommissionen und Jurys für den Grimme-Preis. 2013 bis 2015 war er mit halber Stelle Professor an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (Standort Köln).

Dr. Peter Hasenberg

Leiter des Referats Film/Grundsatzfragen bei der Deutschen Bischofskonferenz

Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik an der Ruhr-Univer­si­tät Bochum war Peter Hasenberg dort von 1978 bis 1987 Hochschulassistent am Englischen Seminar. Studienbegleitend machte er eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und Filmkritiker für diverse Publikationen. Seit 1988 ist er im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, wo er das Referat Film/Grundsatzfragen leitet. Dazu hat er seit 2011 die Geschäftsführung der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz übernommen, und seit 1989 ist er Vorsitzender der Katholischen Filmkommission für Deutschland. Als Autor und Mitherausgeber ist er an zahlreichen Publikationen der katholischen Filmarbeit beteiligt. Seit 1989 ist er als Prüfer bei der FSK tätig und vertritt die Katholische Kirche in Gremien der Filmförderungsanstalt (FFA).

Prof. Dr. Dagmar Hoffmann

Professorin für Medien und Kommunikation an der Universität Siegen

Dagmar Hoffmann studierte Sozialarbeit/-pädagogik an der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel und ab 1987 Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Im Jahr 2000 promovierte sie an der Technischen Universität Chemnitz zum Thema „Attraktion und Faszination Medien: Jugendliche Sozialisation im Kontext von Modernisierung und Individualisierung“. 2009 folgte die Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dagmar Hoffmann ist seit 2011 Professorin für Medien und Kommunikation an der Universität Siegen. Sie war von 2007 bis 2013 stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Sie ist Mitglied des Beirats der Zeitschrift merz | medien + erziehung und Mitherausgeberin der Zeitschrift Diskurs Kindheits- und Jugendforschung. Außerdem leitet sie zusammen mit Prof. Dr. Nadine Klass das Teilprojekt „Medienpraktiken und Urheberrecht“ im DFG-Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“ der Universität Siegen.

Anne Langen

Jugendschutzbeauftragte bei sixx

Anne Langen studierte Kommunikationswissenschaft, Film- und Theaterwissenschaft und Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Studienbegleitend arbeitete sie zunächst als Redakteurin in der Kommunikation bei der ProSieben TV GmbH, wo sie die Zuschauerredaktion aufbaute. Nach ihrem Hochschulabschluss zum Thema „Gewaltdarstellungen in den Medien“ wechselte sie in die Abteilung „Jugendschutz und Programmberatung“ der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH. Seit 2010 ist sie die Jugendschutzbeauftragte des Senders sixx.

Viola Meister

Jugendschutzbeauftragte bei RTL II

Nach dem Sozialwesenstudium an der Fachhochschule München mit Schwerpunkt Sozialmanagement  war Viola Meister im Bereich „Soziale Dienste“ des Freisinger Amtes für Jugend und Familie tätig. Seit 1999 ist sie bei RTL II beschäftigt, zunächst in der Medienforschung, dann in der Jugendschutzabteilung. Seit 2010 ist sie Jugendschutzbeauftragte des Senders.

Sanela Vranjes

Jugendschutzbeauftragte bei kabel eins

Sanela Vranjes studierte Allgemeine Pädagogik, Bildungs- und Sozialisationsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2006 ist sie für Jugendschutz beim Sender kabel eins tätig, zunächst als Redakteurin und seit 2013 als verantwortliche Jugendschutzbeauftragte.