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Sommerforum Medienkompetenz

Seit 2012 organisieren die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) das Sommerforum Medienkompetenz. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Wissenschaft und Praxis miteinander zu vernetzen.

Bei einer Mischung aus theoretischem Input und aktiver Teilnahme kommen Wissenschaftler, Medienschaffende sowie Multiplikatoren miteinander ins Gespräch und diskutieren aktuelle Themen aus dem Medienbildungsbereich.
 

Sommerforum Medienkompetenz 2018

Diskussion am 21. Juni 2018 bei ALEX Berlin:

Tutorials, Hauls und Insta-Stories – Jugend und Medien heute

Selbstkontrollen und Regulierungsinstitutionen verfolgen das Ziel, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Medieninhalten zu schützen. Aber die Idee, einerseits „die Jugend“ vor schädigenden Einflüssen durch Medien schützen zu können und andererseits „die Medien“ zu beaufsichtigen und zu regulieren, setzt ein überholtes Sender-Empfänger-Verständnis voraus. In der Veranstaltung werden z.B. nachfolgende Fragen aufgeworfen und mit den Gästen besprochen: Was bedeutet es, in einer mediatisierten Welt jugendlich zu sein? Welche Rolle spielen Medien für die Identitätsbildung? Wie ist es zu bewerten, wenn die Werbung nicht mehr von professionellen Anbietern, sondern von Gleichaltrigen in ihre höchst persönliche Internetperformance eingebaut wird? Und was können Jugendschützer und Medienpädagogen dazu beitragen, die kreativen Chancen, die diese Entwicklung bietet, zu unterstützen?